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Infografik: Hämoglobin – der rote Blutfarbstoff

Die Infografik erklärt, was Hämoglobin eigentlich ist, wie die Hämoglobin-Werte (Hb-Werte) einzuordnen sind sowie mögliche Therapiemaßnahmen bei erniedrigten Werten.

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Hämoglobin (Hb) ist ein eisenhaltiges Eiweiß und zentraler Bestandteil der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Es ist für die rote Farbe des Blutes verantwortlich. Jedes rote Blutkörperchen enthält circa 280 Millionen Hämoglobin-Moleküle. Das im Hämoglobin enthaltene Eisen ist für die Bindung und den Transport von Sauerstoff im Blut zuständig. [1]

Erniedrigte Hämoglobin (Hb)-Werte können entweder auf einem Mangel an roten Blutkörperchen, einem erniedrigten Hämoglobin (Hb)-Gehalt in den roten Blutkörperchen oder einem Eisenmangel beruhen. Als normal gelten bei Männern Werte zwischen 14 bis 17 g/dl, bei Frauen zwischen 12,3 bis 15,3 g/dl. Eine Blutarmut (Anämie) besteht bei Hb-Werten von weniger als 13 g/dl (Männer) bzw. 12 g/dl (Frauen). [2]

Patienten mit chronischer Blutarmut und erniedrigten Hb-Werten erhalten bei entsprechenden Erkrankungen regelmäßig Transfusionen von roten Blutkörperchen. Dabei reichert sich das im Hämoglobin enthaltene Eisen im Laufe der Zeit im Körper an (siehe auch Infografik „Eisenüberladung“. Ob zusätzlich eine Therapie mit sogenannten Eisenchelatoren erforderlich ist, um überschüssiges Eisen medikamentös zu entfernen, entscheidet der Arzt. [2]

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Autor: Dr. Ruth Wissler

Quellen:

[1] Gekle M et al. Taschenlehrbuch der Physiologie. Thieme Verlag 2010.
[2] Querschnitts-Leitlinien (BÄK) zur Therapie mit Blutkomponenten und Plasmaderivaten. 4. Auflage 2008 (Änderung Januar 2010).
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