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Infografik: Eisenüberladung

Eisenüberladung kann verschiedene Ursachen haben und zu dauerhaften Organschäden führen. Die Infografik gibt einen Überblick über Ursachen und Anzeichen sowie Folgen und Therapiemöglichkeiten bei Eisenüberladung.

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Ursachen einer Eisenüberladung

Der Körper kann Eisen nicht aktiv ausscheiden. Deshalb reichert es sich im Körper an, wenn über längere Zeit übermäßig viel Eisen aufgenommen wird, und lagert sich im Gewebe und in den Organen ab. Die übermäßige Aufnahme kann erblich bedingt sein: Bei der erblichen Eisenspeicherkrankheit (primäre Hämochromatose) gelangt zu viel Eisen über den Darm ins Blut. Die Eisenüberladung kann jedoch auch erworben werden (sekundäre Hämochromatose), z. B. wenn aufgrund bestimmter Krankheiten regelmäßig Bluttransfusionen verabreicht werden müssen, beispielsweise bei Blutarmut (Anämie).

Symptome und Therapiemöglichkeiten

Ein dauerhaft erhöhter Eisengehalt des Blutes kann zu Schädigungen an inneren Organen führen. Hiervon sind Hormondrüsen wie die Schilddrüse und die Bauchspeicheldrüse, aber auch Herz, Leber und Knochenmark betroffen.

Bei der Eisenspeicherkrankheit wird als Therapie häufig der Aderlass angewandt. Dieser ist in der Regel für Patienten mit Blutarmut (Anämie) nicht geeignet. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, überschüssiges Eisen medikamentös zu entfernen. Die verwendeten Medikamente (Eisenchelatoren) binden Eisenmoleküle und bilden so einen Komplex, der mit dem Stuhl oder dem Urin ausgeschieden werden kann. Ziel dieser Therapie ist es, die Organe und das Knochenmark vor einer Schädigung durch überschüssiges Eisen zu schützen.

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Autor: Dr. Ruth Wissler

Quellen:

Erhardt, Häussinger, Hämochromatosen – Hämosiderosen, Uni-Med-Verlag, 2006.
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