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Infografik: Blutbild bei Blutarmut oder Eisenüberladung

Blutarmut wird anhand der Blutwerte festgestellt. Diese werden auch nach Bluttransfusionen zur Überprüfung des Behandlungserfolges herangezogen. Die Infografik erklärt Blutwerte, die im Laborbefund von Patienten mit Blutarmut oder Eisenüberladung aufgeführt sein können.

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Anhand bestimmter Blutwerte kann festgestellt werden, ob eine Blutarmut (Anämie) vorliegt und wie stark diese ausgeprägt ist. Zu diesen Werten gehören Hämatokrit (Anteil der Blutzellen), Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und Erythrozyten (rote Blutkörperchen). Die genauere Untersuchung der Erythrozyten (Retikulozytenzahl, RDW, MCH, MCV, MCHC) gibt außerdem Hinweise darauf, was die Ursache der Blutarmut sein kann.

Patienten mit Blutarmut benötigen in einigen Fällen Bluttransfusionen, um den Mangel an funktionstüchtigen roten Blutkörperchen auszugleichen. Da die übertragenen roten Blutkörperchen auch Eisen enthalten, besteht bei Patienten, die regelmäßig Bluttransfusionen bekommen, die Gefahr einer Eisenüberladung.

Um Hinweise zum Eisenstoffwechsel und somit auch zur Eisenüberladung zu finden, werden im Blutserum Eisen, Serumferritin und die Transferrinsättigung gemessen. Veränderte Werte für Vitamin B12 und Folsäure können Anhaltspunkte für Sonderformen der Anämie geben.

Hinweis: Die Infografik ersetzt nicht das Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Bitte wenden Sie sich in medizinischen Fragen an ihn.

Zur Verwendung der Infografik

Für Blutwerte werden sogenannte Referenzbereiche angegeben, die durch einen oberen und unteren Grenzwert definiert sind. Innerhalb dieser Grenzen gelten die Werte als normal. Die Erklärung zum jeweiligen Blutwert ist unter der angegebenen Nummer zu finden.

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Autoren: Dr. Ruth Wissler, Michaela Spaeth-Dierl

Quellen:

Lothar Thomas: Labor und Diagnose, TH-Books, 7. Auflage, 2008.
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