Experteninterview zum Thema Myelodysplastisches Syndrom (MDS)
25.01.2010
Menschen, die an myelodysplastischen Syndromen erkranken, benötigen regelmäßig Bluttransfusionen. Durch die Bluttransfusionen wird dem Körper zu viel Eisen zugefügt. Nach etwa 20 Blutkonserven, die etwa 200 bis 250 mg Eisen enthalten, spricht man von einer Eisenüberladung. Der Eisenüberschuss ist schädlich für die inneren Organe - aus diesem Grund ist eine Eisenchelat-Therapie zwingend notwendig.
Prof. Dr. Wolf-Karsten Hofmann ist ein Experte für das Thema Myelodysplastisches Syndrom (MDS). Im Interview spricht er zum Thema „Therapie der Eisenüberladung" bei dieser Erkrankung.
Myelodysplastisches Syndrom
„MDS-Patienten, die regelmäßig transfundiert werden, brauchen eine Eisenchelat-Therapie. Durch die Chelation können diese Patienten länger und besser leben." (Prof. Dr. med. Wolf-Karsten Hofmann)
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Prof. Hofmann nimmt Stellung zu diesen Fragen:
Was sind die myelodysplastischen Syndrome?
Wie viele Patienten in Deutschland sind davon betroffen? In welcher Altersgruppe tritt ein Myelodysplastisches Syndrom am häufigsten auf?
Was sind die typischen Symptome von MDS?
Wie kann ein Myelodysplastisches Syndrom als Erkrankung verlaufen?
Welche sind die typischen Blutbildungsveränderungen bei MDS-Patienten?
Wodurch werden myelodysplastische Syndrome ausgelöst?
Wie wird die Diagnose MDS gesichert?
Welche therapeutischen Möglichkeiten stehen zur Behandlung der MDS zur Verfügung?
Wie häufig benötigen MDS-Patienten Bluttransfusionen?
Ab wann wird Eisen schädlich?
Wie wird die Eisenüberladung diagnostiziert? Worauf sollten die Patienten und ihre Angehörigen achten?
Wie kann man Eisen aus dem Körper entfernen?
Welche Therapien stehen heute zur Verfügung?
Ist eine Chelat-Therapie bei regelmäßigen Bluttransfusionen zwingend vorgeschrieben?