Menschen, die an Thalassämie major oder weiteren seltenen Anämien erkranken, benötigen regelmäßig Bluttransfusionen. Durch die Bluttransfusionen wird dem Körper zu viel Eisen zugefügt. Nach etwa 20 Blutkonserven, die etwa 200 bis 250 mg Eisen enthalten, spricht man von einer Eisenüberladung. Der Eisenüberschuss ist schädlich für die inneren Organe - aus diesem Grund ist eine Eisenchelat-Therapie zwingend notwendig.
Dr. Regine Grosse beschäftigt sich mit der Therapie der Thalassämie major. Im Interview spricht sie zum Thema „Therapie der Eisenüberladung" bei dieser Erkrankung.
„Wenn Thalassämiepatienten regelmäßige Bluttransfusionen und eine gut eingestellte Chelattherapie erhalten, haben sie gute Chancen auf ein erfülltes Leben und verbesserte Lebenserwartung." (Dr. med. Regine Grosse)
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Dr. Grosse beantwortet folgende Fragen: