Bei Patienten, bei denen aufgrund häufiger Transfusionen eine Eisenüberladung vorliegt, sollten die Eisenspiegel wieder normalisiert werden. In der Therapie stehen zwei Methoden im Vordergrund.
Bei Patienten, die aufgrund einer Erkrankung wie myelodysplastisches Syndrom (MDS) oder Thalassämie über viele Jahre Bluttransfusionen benötigen, droht mit der Zeit eine erhebliche Eisenüberladung. Die Folgen können sowohl die Gesundheit als auch die Lebensqualität stark einschränken.
Daher müssen die Eisenspeicher des Körpers bei vielen Betroffenen mit zunehmender Transfusionsdauer wieder entleert werden, um eine schwerwiegende Eisenüberladung möglichst zu verhindern oder wirksam zu reduzieren.
Für die therapeutische Entfernung des Eisens gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: die Chelattherapie und den Aderlass.