
Die Ausscheidung von Eisen kann nicht aktiv vom Körper reguliert werden, sondern geschieht passiv z. B. über das Ablösen alter Zellen. Zu viel Eisen - wie es im Rahmen regelmäßiger Bluttransfusionen zugeführt wird - kann nur begrenzt gespeichert werden. Sind die Eisenspeicher voll, steigt die Eisenkonzentration in Organen wie Herz, Leber oder Hormondrüsen an und versursacht dort auf Dauer schwere Schäden. Eine Eisenüberladung muss deshalb konsequent behandelt werden.
Die Rubrik „Krankheitsbild" bietet Ihnen fundiertes Wissen rund um Erkrankungen, bei denen die Gefahr einer Eisenüberladung besteht.